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| „Weinberge sind keine Hochleistungsplantagen.“ Es fällt nicht leicht das Klischee vom „Bild von einem Winzer“ zu vermeiden, wenn einem Armin Störrlein, Chef des renommierten |
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| Randersackerer Weinguts, in seiner ganzen Präsenz
gegenübersteht und seiner Überzeugung Ausdruck verleiht. „Weinberge bilden natürliche Lebensräume mit ausgeprägtem Kleinklima, in dem sich die Rebstöcke wohl fühlen sollen. Dazu gehört der naturnahe Weinbau, Nützlinge, blühende Gräser und Kräuter.“ Armin Störrlein weiß, wovon er spricht. Am liebsten vom Randersackerer Sonnenstuhl mit seinem 60%igen steilen Prallhang und den mächtigen Stützmauern. Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 50°C zwischen den Reben, wirken hier Mauern und der Muschelkalkverwitterungsboden wie ein Wärmespeicher, ein mediterranes Kleinklima kann entstehen. Wer einmal nächtlich auf diesem Stuhl der Sonne Platz nimmt und die Mauern als Rückenlehne benutzt, wird dies wie das anlehnen an einen Kachelofen empfinden. Gut zu wissen, dass die 30-jährigen Rebstöcke 6-8 Meter tief wurzeln, um so, selbst nach monatelangen Trockenperioden, an das lebensnotwendige Wasser und die prägenden Mineralstoffe heranzukommen. Bis zum riesigen Salzsee in 150 m Tiefe reicht es indes nicht. Er zeugt vielmehr von der Entstehung des Maintals vor ca. 800 000 Jahren. Diese geologische, topografische, klimatische Wechselwirkung, kurz: das spezifische Terroir der Lage Sonnenstuhl, lassen u.a. die großen Silvaner gedeihen, die in ihrer unverwechselbaren Typizität für den Namen Störrlein stehen. Sie zeigen Eleganz, feinfruchtige Finesse und Spiel; sie entlohnen für die schweißtreibende Arbeit in den steilen Lagen über dem beschaulich fließenden Main. „Die Schönheit des Weines soll gewachsen sein,
nicht gemacht.“ |
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Weingut Josef Störrlein Schulstraße 14 97236 Randersacker Tel.: 09 31 / 70 82 81 Fax: 09 31 / 70 11 55 eMail: info@stoerrlein.de Web: www.stoerrlein.de |
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