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| Was hat der „Himmelblaue Bläuling“, ein kleiner schnellfliegender Tagfalter, der, wenn er im Sonnenlicht die blauen Flügel bewegt, an einen winzigen Eisvogel erinnert, - was haben seltene Orchideenarten, die, einem biologischen Wunder gleich, männliche Fliegen mit einem betörenden Duftstoff anlocken, was haben diese und andere naturkundlichen Raritäten der Fauna und Flora mit ausgeprägten Standortweinen zu tun, deren Extraklasse selbst | ![]() |
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| Weinpapst Hugh Johnson zum Schwärmen bringen? Sie alle gedeihen im Lebensraum des Homburger Kallmuth, „einem der spektakulärsten (Wein-) Hänge Deutschlands." (Hugh Johnson) Alles ist anders am Kallmuth, alles besonders. Das wuchtige, imposante Naturdenkmal, mit seinen über 12 km langen Natursteinmauern, einem beeindruckenden Amphitheater ähnlich, ist klimatologisch und geologisch einzigartig. Der holspiegelförmig gewölbte Steilhang fängt die Sonne ein, die mächtigen Mauern der Terrassenanlagen werden zum Wärmespeicher; ebenso am Hangfuß der Main, der zudem für stete Luftfeuchtigkeit sorgt. Ein submediterranes Klima entsteht, an Sonnentagen mit Backofentemperaturen von 50° bis 60°C. Auch beim Boden wird dem Ausgangsstein Buntsandstein noch eins draufgesetzt: er wechselt in den oberen Lagen zum Muschelkalk – das alles ergibt eine einzigartige Basis für kräftige, erdbetonte Weine von hoher Mineralität. „Der Kallmuth zeigt seine beeindruckteste Vielfallt im Mai-Juni. Wenn man die seltenen Pflanzen wie die Lilie Asphodill oder die Wicke Coronilla betrachten darf und eine leicht Windbriese die verschiedenen Düfte aus den oberen und unteren Lagen zusammen trägt, ist das eines der schönsten Augenblicke, die ich erfahren darf“, sagt Erbprinzessin Stephanie zu Löwenstein. Seit fast vierhundert Jahren betreibt Fürst Löwenstein Weinbau in dieser historischen Lage. Die Weine aus dem unvergleichlichen Terroir dieses „Zauberbergs“ sind ein Kür für jeden Weinliebhaber. Vielleicht den „betörenden“ großen Silvaner, benannt nach der Asphodill, der Lilienart, von der ein Naturwissenschaftler sagt, dass es sie, außer an diesem Standort, nördlich der Alpen nicht mehr gibt? Immerhin ließ angeblich bereits Cleopatra aus ihr einen Liebestrank mit entsprechender Wirkung zubereiten. Bleiben Sie lieber bei den Tatsachen. Sie sind sinnlich genug, wenn
es darum geht, was der Kallmuth hergibt. |
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![]() Weingut Fürst Löwenstein Schlosspark 5 63924 Kleinheubach Tel.: 0 93 71 / 948 66 00 Fax: 0 93 71 / 948 66 33 eMail: weingut@loewenstein.de Web: www.loewenstein.de |
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